Kasa Za Wiedzę – Przykład

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spinight auf dunklen Baumwollshirts: Die Druckvorlage in vier Schritten optimieren

Das Problem: spinight verliert auf dunkler Baumwolle an Kontur

Auf einem schwarzen Shirt aus 180-g/m²-Baumwolle verschwinden die feinen Linien eines spinight-Motivs oft schon nach dem ersten Waschgang. Der Grund ist nicht das Design, sondern die geringe Lichtreflexion des Untergrunds: Schwarze Fasern schlucken den visuellen Kontrast, während transparente Druckfarben zusätzlich an Deckkraft verlieren. Ein Motiv, das am Bildschirm scharf wirkt, erscheint auf dem Stoff schnell als grauer Fleck.

Die Ursache: fehlende Weißunterlegung und ungeeignete Daten

Textildruck auf dunklem Gewebe braucht eine Weißunterlegung, sonst mischt sich jede Farbe mit dem Schwarz des Stoffes. Wird die spinight-Datei zusätzlich als 72-dpi-JPEG angeliefert, gehen Kanten und feine Verläufe verloren. Der Drucker kann diese Informationen nicht zurückholen. Die Lösung liegt in einer sauber getrennten Druckdatei mit eigener Weißebene.

Schritt 1: spinight-Datei auf Endgröße und 300 dpi bringen

Die spinight-Vorlage sollte in der tatsächlichen Druckgröße angelegt sein, nicht nachträglich hochskaliert werden. Für Rastermotive sind 300 dpi bei 100 Prozent Größe der Mindeststandard; Linien und Schrift sollten als Vektor vorliegen. Der Hintergrund wird entfernt, die Motivgröße exakt auf das Shirtformat gesetzt und die Datei als TIFF oder PDF mit transparentem Hintergrund gespeichert.

Schritt 2: Weißkanal, Farbkanäle und Proof prüfen

Beim DTG-Druck wird die Weißunterlegung separat angelegt und um etwa 0,5 mm enger geführt als die Farbfläche, damit keine weiße Kante entsteht. Bei Siebdruck ersetzt ein Spotweiß die Unterlegung; feine Verläufe werden vorher in Halbtonpunkte umgerechnet. Ein Proof auf dem Zielstoff zeigt, ob die spinight-Konturen tragen. Wer die Produktion nicht selbst aufsetzt, kann die Umsetzung bei spinight prüfen lassen.

Schritt 3: Testdruck und Waschtest unter realen Bedingungen

Der Testdruck gehört auf exakt dieselbe Stoffcharge, denn Faseroberfläche und Appretur beeinflussen die Farbannahme. Nach dem Druck wird bei 160 °C fixiert, anschließend bei 40 °C mit Vollwaschmittel ohne Weichspüler gewaschen. Entscheidend sind Kantenschärfe, Weißdeckung und Farbverlauf nach drei Wäschen; erst danach wird die spinight-Serie freigegeben.

Schritt 4: Produktion mit dokumentierten Einstellungen

Für die Serie werden Druckprofil, Farbwerte und Weißparameter pro Stofffarbe dokumentiert. Der erste Artikel aus jeder Charge läuft als Kontrollmuster durch die Qualitätskontrolle; abweichende Farbwerte werden nicht korrigiert, sondern neu gedruckt. So bleibt die spinight-Vorlage auch nach mehreren Produktionsläufen reproduzierbar.



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